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Fakten

Wo ist der Unterschied der Wahlverwandtschaften zu normalen Freundschaften?

Zwischen einer echten, tiefen, langjährigen Freundschaft und Wahlverwandtschaften gibt es wenig Unterschiede. Wahlverwandtschaften sind verbindlich, streben eine langfristige, wenn nicht lebenslange emotionale Verbindung an. Aber selbst wenn es „nur“ ein paar Jahre gemeinsames Erleben sein sollte, ist dies besser als nichts. Der vielleicht grösste Unterschied liegt darin, dass die Verbindung meist Generationen verbindet, während normale Freundschaften meist in einer ähnlichen Altersklasse geschlossen werden.

Was wird von mir erwartet?

Der Aufbau einer neuen Beziehung oder Freundschaft ist, besonders bei älteren Menschen, nicht einfach. Die Partner, die sich bisher nicht kannten und jetzt Kontakt miteinander aufnehmen, müssen diese neue Beziehung mit Leben füllen. Sie sollten sich dafür Zeit nehmen, am Ausbau dieser Beziehung arbeiten und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Der neue Partner kann wahrscheinlich nicht alle Ihre Erwartungen erfüllen. Sie sollten daher kleinere „Unzulänglichkeiten“ hinnehmen und bereit sein, auch mit Kompromissen zu leben. Denn kein Mensch ist vollkommen.

Kann ich damit rechnen genauso von dem anderen geliebt zu werden wie von einer „leiblichen Familie“?

Im Extremfall ist das möglich und sicher wünschenswert. Dennoch ist Realismus angesagt und der besagt, dass die Beziehung quasi-verwandtschaftlich sein kann, aber doch noch Unterschiede bestehen. Während nahezu 100% „echter“ Eltern ihre Kinder bedingungslos und ans Ende ihrer Tage lieben, wird das wahrscheinlich bei Wahlverwandten nicht so sein. Es ist beiden Seiten erlaubt, Beziehungen loser zu gestalten oder sogar zu beenden, wenn die Basis einfach nicht mehr stimmen sollte.

Wie verhindert Wahlverwandtschaften den Missbrauch der Beziehungen, bspw. durch Erbschleicher oder eine anderweitige kommerzielle Ausnutzung der Beziehung?

Grundsätzlich glauben wir an das Gute im Menschen und dass sich auf dieser Plattform gleichgesinnte und ehrliche Menschen finden. Dennoch versuchen wir natürlich, schwarze Schafe abzuschrecken und von Wahlverwandtschaften fernzuhalten. Dies geschieht zunächst dadurch, dass wir eine Kopie des Passes bzw. des Personalausweises  verlangen und erst dann das Profil frei geschaltet wird. Dies mag zunächst aufwendig wirken, aber es geht um etwas Wichtiges – heute zeigen sich Liebespaare auch offen ihre AIDS-Tests, die weitaus aufwendiger zu beschaffen sind. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Sie Ihrem gesunden Menschenverstand trauen und die Beziehung zu einem Wahlverwandten sich niemals um Geld oder sonstige materielle Vorzüge dreht. Dies sollte Sie natürlich nicht davon abzuhalten zu geben, wenn Sie dies mögen, aber es sollte niemals von Ihnen gefordert werden. Um Ihnen mehr Klarheit zu verschaffen, hat Wahlverwandtschaften einige Verhaltenstipps bzw. Do’s & Dont’s zusammengestellt. Bei Einzelfragen können Sie gerne auch einen Ansprechpartner von Wahlverwandtschaften kontaktieren.

Wie soll ich vorgehen, wenn jemand gegen die Leitlinien verstösst und ich das Gefühl habe, dass er Wahlverwandtschaften missbraucht?

Sagen Sie das der betroffenen Person und informieren Sie uns bitte umgehend. Sprechen Sie zudem bitte mit einem anderen Mitglied der Wahlverwandtschaften Ihres Vertrauens.

Kann jeder bei Wahlverwandtschaften mitmachen?

Grundsätzlich kann jede in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ansässige Person über 18 Jahren bei Wahlverwandtschaften mitmachen. Interessenten können sich entweder online oder klassisch per Papierform und Versand durch die Post anmelden. Der Verein Wahlverwandtschaften bestätigt dann baldmöglichst.

 

WICHTIG: Sie müssen KEIN Mitglied werden, um mitzumachen

Wieso können erst Personen ab 18 Jahren bei den Wahlverwandtschaften teilnehmen?

Es geht um die Vermittlung von Wahlverwandtschaften zwischen Erwachsenen, nicht um Adoptionen von Kindern. Interessenten sollten 18 Jahre oder älter sein, um volle Rechts- und Handlungsfähigkeit zu besitzen und sich der Restrisiken bewusst zu sein.

Bin ich als Teilnehmer an meine Wahlverwandtschaften gebunden?

Sie „kaufen die Katze nicht im Sack“. Wir wollen Ihnen eine Plattform bieten, sich kennen und schätzen zu lernen. Wir freuen uns über jede positive Beziehung, die entsteht, selbst wenn sie nur lose bleibt. Und anders als bei Blutsverwandtschaften ist die langjährige Verbundenheit nicht Pflicht, sondern Wahl, d.h. Sie können sich jederzeit wieder trennen, wenn die Chemie nicht mehr stimmt. Wobei wir uns für Sie wünschen, dass Sie gegenseitig sehr lange Freude an/mit dem anderen Menschen haben.

Kommen Kosten auf mich zu?

Nein. Wahlverwandtschaften erhebt keine Gebühren.
Sollten Sie zufrieden sein, freuen wir uns über eine freiwillige Spende jedweder Höhe, damit wir unsere gemeinnützige Plattform und Events, die Menschen zusammen bringen, finanzieren können.

Kann ich Wahlverwandtschaften auch unterstützen? Wie kann ich mich bei Wahlverwandtschaften bedanken?

Wir freuen uns über jedes Dankeschön. Besonders über die folgenden Wege

  • Feedback, egal  ob positiv oder kritisch. Dann können wir die Plattform verbessern
  • Ehrenamtliche Mitarbeit: Bei Interesse melden Sie sich bitte bei einem Vorstandsmitglied der Wahlverwandtschaften
  • Finanzielle Zuwendungen im Sinne einer freiwilligen Spende

Wie finanzieren sich Wahlverwandtschaften?

Wahlverwandtschaften ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein seit dem 20. Oktober 2009. Der gemeinnützige Verein lebt von der Arbeit der ehrenamtlichen Mitgliedern, Förderbeiträgen und Spenden.

Kann man bei Wahlverwandtschaften auch mitmachen, wenn man keinen Computer hat?

Selbstverständlich. Das Internet ermöglicht lediglich eine bequeme Plattform, die sich auch bei „älteren Semestern“ schnell verbreitet. Natürlich können Sie sich dabei behilflich sein lassen, Ihr Profil einzutragen.

Download:

  1. Satzung
  2. AGB
  3. Flyer
  4. Konzeptpräsentation